Frauenheilkunde

Folgende Leistungen können Sie im Bereich der Frauenheilkunde in Anspruch nehmen.

ULTRASCHALL DER UNTERLEIBSORGANE

Die Vaginalsonographie ist ein etabliertes diagnostisches Verfahren. Diese Methode bietet die Möglichkeit, krankhafte Befunde zu entdecken, welche der Tastuntersuchung entgehen.
Diese Untersuchung kommt für folgende Frauen in Frage:

Junge Frauen und Frauen mit Kinderwunsch um evtl. Veränderungen der Anatomie der Gebärmutter, Veränderungen der Gebärmutterschleimhäute (Polypen) und der -muskulatur (Myome), sowie Veränderungen der Eierstöcke (Zystenbildungen) darzustellen
Frauen im Klimakterium und vor der Menopause zwecks Darstellung der Eierstöcke und der Gebärmutterschleimhaut, sowie Veränderungen der Gebärmuttermuskulatur (Myome).
Frauen nach der Menopause, um Veränderungen der Eierstöcke und insbesondere der Gebärmutterschleimhäute darzustellen und damit das Schleimhautkrebsrisiko zu reduzieren.

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BRUSTULTRASCHALL

Mit dieser Methode lassen sich viele gutartige, aber auch bösartige Veränderungen der Brustdrüse erkennen, häufig viel früher als durch reines Abtasten der Brust. In vielen Fällen, z.B. bei sehr drüsenreichen Brüsten, ist der Ultraschall hier dem Röntgen klar überlegen. Biologisch ist die Sonographie vollkommen unschädlich: sie kann also bei Bedarf beliebig oft wiederholt werden.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Sonographie die Mammographie nicht ersetzen kann, sondern eine Ergänzung im Rahmen der Diagnostik darstellt. Wegen der stetig steigenden Zahl von Brustkrebsfällen – zur Zeit erkrankt eine von neun Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs – empfehlen ich aber allen meinen Patientinnen neben der Selbstabtastung und den regelmäßigen Tastuntersuchungen in der Praxis eine Brustultraschalluntersuchung.

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DÜNNSCHICHTZYTOLOGIE

Die jährliche gynäkologische Krebsvorsorge ist nach wie vor die wichtigste Methode sich vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen. Die Impfung gegen HPV Viren ersetzt nicht die Vorsorgeuntersuchung.

Bei der Früherkennungsuntersuchung wird während der gynäkologischen Untersuchung mit einem Wattetupfer oder einem anderen Instrument ein Zellabstrich vom Gebärmutterhals entnommen. Die Zellen werden dabei oberflächlich abgetragen und bleiben am Entnahmeinstrument hängen. Die entnommenen Zellen werden auf einen Objektträger aufgebracht, im Labor präpariert und gefärbt und anschließend unter dem Mikroskop begutachtet. Hierbei ist es möglich, Zellveränderungen zu erkennen, die auf eine Entzündung oder Entartung hinweisen.

Seit der Pap-Test vor ca. 50 Jahren entwickelt wurde, hat sich die Technik nicht wesentlich verändert. Unter optimalen Bedingungen bietet dieser Test eine relativ hohe Sicherheit mit einer Erfolgsquote von bis zu 80%. Nach wie vor hat er daher einen hohen Stellenwert. In der praktischen Routine ergeben sich allerdings auch Probleme und Fehlermöglichkeiten, die seine Zuverlässigkeit einschränken.

Eine technische Weiterentwicklung des konventionellen Pap-Tests ist die Dünnschichtzytologie. Er wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap-Test auftretenden Probleme und Fehlermöglichkeiten zu verringern, und stellt die erste entscheidende technische Verbesserung der zytologischen Untersuchung dar.

In einer großen Vergleichsstudie zwischen dem konventionellen Pap-Test und der Dünnschichtzytologie konnte gezeigt werden, dass sich die Erfolgsquoten gegenüber dem herkömmlichen Verfahren bei leichteren Zellveränderungen (Dysplasien) um 72% und bei hochgradigen Zellveränderungen um 103% steigern ließ. Diese größere Zuverlässigkeit und Aussagekraft bedeutet auch eine höhere Sicherheit für die untersuchten Frauen.

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HPV-TEST

Der HPV-Test spürt fast alle dauerhaften Infektionen auf. Besonders gefährdet ist, wer zwölf bis 18 Monate lang mit einem Hochrisiko-Typ des Virus infiziert war oder ist. Allerdings bedeutet der positive Test noch nicht, dass man an Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist. Zudem gibt es keine wirksame Therapie gegen die HPV-Infektion. Nach einem positiven Testergebnis folgen daher genauere Untersuchungen von Scheide, Gebärmutterhals und Muttermund und ggf. häufigere Kontrolluntersuchungen. Ist der Test positiv, sollte man wachsam bleiben und den jährlichen Pap-Abstrich in jedem Fall machen lassen. Umgekehrt bezahlen die Krankenkassen bei einem auffälligen Pap-Abstrich die Untersuchung auf HP-Viren, da die weitere Behandlung davon abhängt, ob der Befund positiv ist oder nicht.

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CHLAMYDIEN-TEST

Chlamydien-Infektion

Bei Frauen verlaufen 75 Prozent aller Clamydien-Infektionen ohne konkrete Symptome. Gelegentlich wird ein erschwertes Wasserlassen als Unpässlichkeit wahrgenommen. Es kann auch zu einer milden Harnröhrenentzündung kommen, was sich beispielsweise mit gelblichgrünem Ausfluss äußert.

Bei Männern führt die Infektion typischerweise zu einer Harnröhrenentzündung. Starker Harndrang, aber Schmerzen beim Wasserlassen, Jucken im Harnröhrenbereich und eitriger Ausfluss sind typisch. Sehr häufig bleibt die Infektion unbemerkt.

Komplikationen beziehungsweise Folgeschäden

Unbehandelt breitet sich die Chlamydien-Infektion aus.

Aufsteigende Erreger führen bei Frauen zu einer Eileiterentzündung sowie Entzündungen der Eierstöcke, begleitet von Fieber und starken Unterbauchschmerzen.

Schwerwiegendste Spätfolge ist Sterilität beziehungsweise die Gefahr einer Bauchhöhlenschwangerschaft.

Bei Männern kann eine Entzündung der Vorsteherdrüse oder der Nebenhoden resultieren. Spätfolge auch hier: Sterilität.

Behandlung

Die Subtypen des Erregers Chlamydia trachomatis, die diese Geschlechtskrankheit auslösen, lassen sich gut mit Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline, alternativ mit einem Makrolid-Antibiotikum behandeln.

Bei der unkomplizierten Harnwegsinfektion wird in der Regel sieben Tage therapiert. Ausnahme ist eine ein- bis dreitätige Therapiemöglichkeit mit dem neuen Breitspektrum-Antibiotikum Gatifloxacin oder die einmalige Gabe des Makrolid-Antibiotikums Azithromycin.

Bei schwer verlaufenden Formen wird die Therapiedauer auf mindestens 14 Tage ausgedehnt.
Bei Frauen verlaufen 75 Prozent aller Clamydien-Infektionen ohne konkrete Symptome. Gelegentlich wird ein erschwertes Wasserlassen als Unpässlichkeit wahrgenommen. Es kann auch zu einer milden Harnröhrenentzündung kommen, was sich beispielsweise mit gelblichgrünem Ausfluss äußert.

Bei Männern führt die Infektion typischerweise zu einer Harnröhrenentzündung. Starker Harndrang, aber Schmerzen beim Wasserlassen, Jucken im Harnröhrenbereich und eitriger Ausfluss sind typisch. Sehr häufig bleibt die Infektion unbemerkt.

Komplikationen beziehungsweise Folgeschäden

Unbehandelt breitet sich die Chlamydien-Infektion aus.

Aufsteigende Erreger führen bei Frauen zu einer Eileiterentzündung sowie Entzündungen der Eierstöcke, begleitet von Fieber und starken Unterbauchschmerzen.

Schwerwiegendste Spätfolge ist Sterilität beziehungsweise die Gefahr einer Bauchhöhlenschwangerschaft.

Bei Männern kann eine Entzündung der Vorsteherdrüse oder der Nebenhoden resultieren. Spätfolge auch hier: Sterilität.

Behandlung

Die Subtypen des Erregers Chlamydia trachomatis, die diese Geschlechtskrankheit auslösen, lassen sich gut mit Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline, alternativ mit einem Makrolid-Antibiotikum behandeln.

Bei der unkomplizierten Harnwegsinfektion wird in der Regel sieben Tage therapiert. Ausnahme ist eine ein- bis dreitätige Therapiemöglichkeit mit dem neuen Breitspektrum-Antibiotikum Gatifloxacin oder die einmalige Gabe des Makrolid-Antibiotikums Azithromycin.

Bei schwer verlaufenden Formen wird die Therapiedauer auf mindestens 14 Tage ausgedehnt.

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IMMUNOLOGISCHER STUHLTEST

Die Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs ist eines der häufigsten bösartigen Leiden in der westlichen Welt. Betrachtet man beide Geschlechter zusammen, so steht er an der Spitze aller Krebserkrankungen. In der Bundesrepublik Deutschland befällt die Krankheit jedes Jahr über 40.000 Personen (meistens im Alter zwischen 50 und 70 Jahren) und bleibt oft lange Zeit unentdeckt. Eine zu fette und schlackenarme Kost erhöht das Darmkrebsrisiko. Schlackenarme Kost führt zu Darmträgheit. Dadurch reichern sich die Stoffe an, die die Krebsentstehung fördern. Da es auch Erbformen von Darmkrebs gibt, sollten Angehörige von Erkrankten ihrer Darmkrebsvorsorge besondere Aufmerksamkeit widmen.

Eine Früherkennung in einem Stadium, in dem der Tumor noch nicht weit fortgeschritten ist, bietet sehr gute Heilungschancen bei vergleichsweise wenig eingreifenden Behandlungsmethoden. Deshalb sind alle Anstrengungen darauf ausgerichtet, den Krebs möglichst im Anfangsstadium zu entdecken. Ab dem 56. Lebensjahr steht Ihnen alle 10 Jahre eine Koloskopie zu. In der Zwischenzeit und bei jüngeren Versicherten ohne gesetzlichen Anspruch auf Koloskopie sollten jedoch immer wieder Kontrolluntersuchungen auf verborgenes Blut im Stuhl vorgenommen werden. Dies gilt natürlich auch für alle diejenigen, die – aus welchen Gründen auch immer – die Durchführung einer Vorsorge-Koloskopie ablehnen.

Der einfache Stuhltest

Die einfachste und preiswerteste Früherkennungs-Methode ist der Stuhltest (Haemoccult-Test), der aber allenfalls erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefert. Eine Stuhlprobe wird beim Arzt oder in einem Labor auf verstecktes Blut untersucht. Bei einem positiven Stuhltest wird eine Darmspiegelung durchgeführt. Allerdings belegen Studien, dass anhand dieses einfachen Stuhltests nicht mehr als rund 35 Prozent der Darmkrebserkrankungen diagnostiziert werden können. Ein Stuhltest sollte jährlich durchgeführt werden, da sich durch die regelmäßige Wiederholung seine Effizienz deutlich erhöht.

Der immunologische Stuhltest

Der einfache Stuhltest (siehe oben) unterscheidet nicht zwischen menschlichem und tierischem Blut, beispielsweise aus der Nahrung. Deswegen kann man den Ergebnissen nicht immer trauen. Ein neuer immunologischer Stuhltest bietet gegenüber der herkömmlichen Methode eine wesentlich verbesserte, sichere Früherkennung von Blutungsquellen in Dünn- und Dickdarm. Falsch positive Ergebnisse durch Diätfehler sind ausgeschlossen, eine spezielle Diät unnötig. Auch Blutungen der oberen Mastdarmabschnitte werden erfasst. Das Einsammeln von Stuhlproben an mehreren Tagen entfällt.

Darmkrebs entsteht in der Regel aus zunächst noch gutartigen Polypen (Adenomen). Diese wachsen bis zu ihrer Entartung meist über viele Jahre. Durch den neuen Test gelingt bereits eine frühzeitige Erkennung größerer Adenome. Eine erst kürzlich veröffentlichte amerikanische Studie belegt, dass die Abtragung dieser Adenome mittels Darmspiegelung das Darmkrebsrisiko um fast 90% reduziert. Der immunologische Stuhltest wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Ich biete Ihnen den Test als ärztliche Zusatzleistung an. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Die Spiegelung des kompletten Dickdarms ist die sicherste Methode der Diagnosestellung. Bei der Koloskopie wird die Darmschleimhaut durch ein flexibles Rohr betrachtet, das vom After her in den Darm eingeführt wird. Verdächtiges Gewebe und Polypen, die zu bösartigen Tumoren werden können, werden mit Hilfe einer elektrischen Schlinge sofort entfernt. Der Eingriff dauert nur 15 bis 20 Minuten und kann in Krankenhäusern oder spezialisierten Arztpraxen durchgeführt werden. Voraussetzung ist eine gründliche Reinigung des Darms, die 24 Stunden vor der Spiegelung beginnt. Der behandelnde Arzt verabreicht entsprechende Abführmittel. Bisher kamen die gesetzlichen Krankenkassen für eine Koloskopie nur nach einem positiven Stuhltest oder bei sogenannten Risikopatienten auf. Zukünftig haben gesetzlich Versicherte ab dem 56. Lebensjahr alle 10 Jahre Anspruch auf eine Routine-Koloskopie. Auch die privaten Versicherungen übernehmen die Vorsorgeuntersuchung.

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FRÜHERKENNUNGSTEST BLASENKREBS

Der Tumor-Marker NMP 22 – das nukleäre Matrixprotein 22 – ist ein tumorassoziierter Marker, der der Frühdiagnose des Harnblasenkrebses sowie den Verlaufsuntersuchungen einer Harnblasenkrebserkrankung dient.

Etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen sind Karzinome der Harnblase, auch Blasenkrebs genannt. Jährlich erkranken in Deutschland an dieser Tumorart rund 18.000 Männer und 9.000 Frauen, womit der Harnblasenkrebs einer der häufigsten Krebsarten des Mannes ist.

Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 40. Lebensjahr mit zunehmendem Alter an. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei 68 Jahren und für Frauen bei 73 Jahren.
Ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs ist das Rauchen. Rauchen ist für etwa die Hälfte aller Erkrankungsfälle bei Männern und für etwa jeden dritten Erkrankungsfall bei Frauen verantwortlich.
Hier hilft der Harnblasenkrebs-Test, der in der Frühdiagnose des Harnblasenkrebses erfolgreich eingesetzt wird.Der Harnblasenkrebstest ist eine sichere Maßnahme, eine Harnblasenkrebserkrankung frühzeitig und damit rechtzeitig zu erkennen, sodass eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung möglich wird.

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KNOCHENDICHTEMESSUNG

Diese Untersuchung wird vor allem bei Verdacht auf Osteoporose durchgeführt. Osteoporose ist eine Verminderung der Knochenmasse und -stabilität. Besonders in folgenden Fällen wird eine Knochendichte-Messung veranlasst:

Bei deutlichen Osteoporose-Beschwerden, wie Knochenschmerzen, Rundrücken, gehäuften Knochenbrüchen
Bei deutlichen Beschwerden erhöhtem Osteoporose-Risiko: Ein solches besteht z.B. bei Alkohol- und / oder Nikotinmissbrauch, gehäufter Osteoporose in der Familie, Diabetikern oder Mangelernährung
Bei Frauen nach der Menopause mit erhöhtem Osteoporose-Risiko
Zur Verlaufskontrolle der Osteoporose und / oder zur Therapiekontrolle
Bei Verdacht auf Osteomalazie: Dabei handelt es sich um eine Verminderung der Knochendichte aufgrund eines mangelhaften Einbaus von Mineralstoffen in die Knochen

Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann vergütet, wenn mindestens ein osteoporotisch bedingter Knochenbruch vorliegt.

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